
ISOLDE MAEVERT-BÖHNING
Über mich
Meine Überzeugung
Ich verstehe mich als Bildungsvisionärin mit Expertise, Erfahrung, Herz & Verstand.
Bildung ist für mich ein Schlüssel zu gesellschaftlichem Wandel und persönlichem Wachstum.
Seit vielen Jahren begleitet mich die Frage, was Menschen brauchen, um sich zu entwickeln, zu lernen und zunehmend selbstständig zu denken. Diese Frage hat meine Arbeit als Grundschullehrerin ebenso geprägt wie meine langjährige Tätigkeit in der Lehrkräfteausbildung, der Begleitung von Studierenden und meine Arbeit mit Lehrkräften und Bildungsteams.
Bildung entsteht nicht allein durch Inhalte und Methoden. Sie entsteht in Beziehungen, durch Erfahrungen, durch eigenes Denken und durch Menschen, die Entwicklung ermöglichen und zutrauen.
Lehrkräfte gestalten Bildung. Sie prägen durch ihre Haltung, ihre Werte, ihre Beziehungsfähigkeit und ihre Professionalität die Qualität von Schule und damit auch die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie sind für mich deshalb weit mehr als Vermittlerinnen und Vermittler von Wissen.
Sie sind selbst Teil dessen, was Bildung möglich macht.
Damit Lehrkräfte diese Verantwortung übernehmen und ihre Möglichkeiten entfalten können, brauchen sie gute und reflexive Aus- und Weiterbildung, wertschätzende Rahmenbedingungen und Räume für persönliche und professionelle Entwicklung. Coaching und Mentoring können dabei wichtige Wegbegleiter sein.
Das muss uns als Gesellschaft und als Lehrkräfte etwas wert sein.
Meine Erfahrung
Ich bin erfahrene Grundschullehrerin und leidenschaftliche Kunstpädagogin.
Über 30 Jahre war ich in der Lehrkräfteausbildung als Fachleiterin im überfachlichen Bereich und in Kunst tätig. Ich habe das Praxissemester für das Lehramt Grundschule am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Minden mitentwickelt und standortspezifisch ausgestaltet, als Praxissemesterbeauftragte koordiniert und Studierende während ihres schulischen Praxissemesters fachlich und überfachlich begleitet.
Darüber hinaus bin ich in universitären Bildungs- und Kunstnetzwerken aktiv.
Meine Ausbildung in personenorientierter Beratung mit Coachingelementen sowie kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen erweitern meine pädagogische Perspektive.
Heute verbinde ich diese unterschiedlichen Erfahrungen in meiner Arbeit als Coachin, Beraterin, Moderatorin und Begleiterin von Menschen und Teams im Bildungsbereich.
Dabei sind mir besonders wichtig:
Beziehung. Selbstwirksamkeit. Entwicklung.

Beruflicher Weg und Qualifikation
Pädagogischer und kunstpädagogischer Weg
Ich bin leidenschaftliche Grundschullehrerin und Kunstpädagogin. Über viele Jahre habe ich beide Bereiche mit großer Begeisterung verbunden und insbesondere die Kunstpädagogik zu einem wichtigen Bestandteil meiner Arbeit gemacht.
Lehrkräfteausbildung
Über 30 Jahre war ich als Fachleiterin im fachlichen und überfachlichen Bereich in der Lehrkräfteausbildung am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Minden tätig. An der Universität Bielefeld habe ich an der Konzeption des Praxissemesters mitgearbeitet und dessen Umsetzung in der Lehrkräftebildung begleitet. Als Praxissemesterbeauftragte habe ich Studierende während ihrer schulpraktischen Erfahrungen fachlich und überfachlich begleitet. Auch heute bin ich in der Lehrkräftebildung aktiv und gebe im Rahmen der orientierenden Praxisstudie Begleitseminare für Studierende.
Beratung und Coaching
Ich habe eine Ausbildung in personenorientierter Beratung mit Coachingelementen absolviert und mich kontinuierlich in Beratung, Coaching und Prozessbegleitung weitergebildet.
Semper Avanti
Bei Semper Avanti konnte ich mich kontinuierlich weiterentwickeln und neue Perspektiven in meine Arbeit integrieren. Neben eigenen Lern- und Praxiserfahrungen habe ich in der Co-Moderation verschiedener Themenbausteine praktische Erfahrungen in Coaching, Teamentwicklung, Führung, New Work und Design Thinking gesammelt.
Was mich heute beschäftigt
2025 hat sich meine berufliche Perspektive noch einmal grundlegend verändert. Mit meinem Schritt aus dem Schuldienst in die Selbstständigkeit arbeite ich heute nicht mehr innerhalb des Systems Schule, sondern zunehmend am System – mit Lehrkräften, Referendarinnen und Referendaren, Schulteams und Menschen, die Verantwortung für Bildung tragen.
Dieser Perspektivwechsel hat meinen Blick auf Schule und Bildung noch einmal geschärft.
Ich erlebe dabei immer wieder, wie viele engagierte Menschen mit wichtigen Fragen allein bleiben, wie Veränderung manchmal eher verwaltet als gestaltet wird und wie begrenzt pädagogische Handlungsspielräume sein können. Das beschäftigt mich. Vielleicht sind gerade daraus einige der Fragen entstanden, die mich heute besonders bewegen.
Was braucht ein Kind, damit Entwicklung möglich wird? Welche Erfahrungen müssen Kinder selbst machen? Und damit verbunden: Was brauchen die Menschen, die Kinder auf diesem Weg begleiten?
Mich interessiert, was in Beziehungen entsteht, wie sich Selbstwirksamkeit, Sprache, Aufmerksamkeit und eigenes Denken entwickeln und welche Bedingungen Menschen brauchen, um sich zu entfalten und zunehmend selbstständig zu denken. Gleichzeitig verändert sich die Lebens- und Lernwelt von Kindern und Erwachsenen.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten. Sie fordern uns aber auch heraus, genauer hinzusehen:
- Was unterstützt Entwicklung?
- Was erweitert Möglichkeiten?
- Und was sollten wir den Menschen – insbesondere Kindern – nicht vorschnell abnehmen?
Dabei geht es mir nicht um eine grundsätzliche Zustimmung oder Ablehnung von Technologie. Mich interessiert die pädagogische Frage dahinter.
Von der Erfahrung zur Frage
Ich habe in meiner langjährigen Arbeit gelernt, dass nicht jede gute Frage sofort eine Antwort braucht. Manche Fragen brauchen Zeit. Sie brauchen Erfahrung, Beobachtung, Austausch und Forschung.
Deshalb möchte ich meine pädagogische Erfahrung zunehmend mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Beziehung setzen – und dabei auch meine eigenen Überzeugungen überprüfen.
MICH INTERESSIERT:
- Was wissen wir?
- Was beobachten wir?
- Was lässt sich wissenschaftlich belegen?
- Was ist persönliche pädagogische Interpretation?
- Und was ist noch offen?
Für mich ist das keine Schwäche einer Position, es ist Teil professioneller Auseinandersetzung.